RH #210Interview

PUNGENT STENCH

Stumpf ist Trumpf

Foltersex hinter Gittern, Befriedigung durch Selbstverstümmelung, Sex mit reifen Muttis, Beinstumpf-Fetischismus. Ein Streifzug durch die private DVD-Schatzkiste eines gewissen Andreas S.? Könnte durchaus sein. Es geht aber letztendlich „nur“ um die Österreicher PUNGENT STENCH und ihr neues Hammeralbum „Ampeauty“.

Knapp drei Jahre nach ihrer Comeback-Scheibe „Masters Of Moral - Servants Of Sin“ legen die Wiener Extremisten noch einmal nach und dürften mit „Ampeauty“ auch den letzten Zweifler davon überzeugen, dass „Austria´s Sickest“ wieder voll in Saft und Kraft stehen. Die neue Platte rockt sogar noch einen Ticken amtlicher als der ebenfalls sehr starke Vorgänger und markiert für manche Kritiker die endgültige Rückkehr zum wahren Pungent-Sound.

»Prinzipiell stimmt das schon«, pflichtet Sänger/Gitarrist El Cochino alias Martin Schirenc im breiten Wiener Dialekt bei. »„Masters Of Moral“ hat vor allem soundmäßig nicht wirklich zum alten Stil gepasst. Es gab auch ein paar andere Einflüsse. Von daher ist „Ampeauty“ sicher die typischere PUNGENT STENCH-Platte.«

Eine bewusste Umorientierung?

»Nein. Es ist halt so, dass die Songs für „Masters Of Moral“ geschrieben wurden, nachdem wir sechs Jahre lang nicht mehr miteinander geprobt hatten. Es war dann natürlich schwierig, auf Anhieb wieder in das alte Feeling hineinzukommen. In den nächsten zwei bis drei Jahren haben wir wieder viel live gespielt und dabei auch viele alte Songs gezockt. Das hat sicher auch das Songwriting vom...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen