RH #210Interview

HELMET

Eine neue Sprache

Eine Legende des modernen Schädelspalter-Rock ist nach siebenjähriger Funkstille zurückgekehrt. Und so gut ein intelligenter, charismatischer Musiker wie Page Hamilton der Szene auch tut: Ganz ungetrübt ist die Freude nicht, denn das HELMET-Comeback „Size Matters“ kann die hoch gesteckten Erwartungen keineswegs erfüllen. Wir sprachen mit dem Bandkopf.

»Ich hatte schon einige Interviews mit euch. Anfangs dachte ich, ihr seid ein Magazin, das sich eher mit der Lendengegend des Menschen befasst (lacht). Irgendwann aber habe ich kapiert, dass möglicherweise eine Heavy-Metal-Band wie Judas Priest für euren Namen Pate stand.«

 

Quatsch, der Name Rock Hard bedeutet, dass bei uns ausschließlich Sexgötter arbeiten.

 

»Klar, hahaha!«

 

Wie viel Sex drücken denn HELMET aus?

 

»Sex nicht, aber Liebe.«

 

Nach sieben Jahren hast du deine alte Liebe wieder ausgegraben. Kannst du dich an einen bestimmten Zeitpunkt erinnern, an dem du feststellen musstest, dass dir die Band, die du einst aufgelöst hast, fehlt?

 

»Ich hatte die Band aufgelöst, weil ich kaputt und leer war. Mit HELMET hatten wir weit über tausend Konzerte gespielt. Wir konnten uns einfach nicht mehr riechen und kotzten uns nur noch an. Die Luft war raus. Aber bereits ein Jahr nach der Auflösung vermisste ich die Bühne. Vor allem vermisste ich eine Band, die meine Songs spielt und das ausdrückt, was in mir vorgeht.«

 

Wie oft hast du dir die alten HELMET-Klassiker angehört, bevor du mit dem Songwriting zur neuen Platte...

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