RH #210Interview

PAIN OF SALVATION

Ein heißer Draht zu Gott

„Be“ - eine außergewöhnliche musikalische Reise, so einmalig und vielseitig wie das Leben selbst. Auch wenn die teilweise erschreckend niedrigen Noten der letzten Richterskala ein etwas anderes Bild vermitteln: Mit ihrem neuen Konzeptwerk stellen PAIN OF SALVATION in Sachen Progressivität momentan so ziemlich alles in den Schatten. Chefdenker Daniel Gildenlöw gewährte uns Einblick in einige Details dieses modernen Meisterwerks.

»Teile des „Be“-Konzepts schwirrten mir schon seit 1996 im Kopf herum«, erläutert der höfliche Ausnahmekünstler. »Im Vorfeld von „Be“ arbeiteten wir eigentlich an einer Live-Umsetzung von „The Perfect Element Part 2“, mussten dann aber einsehen, dass die ganze Geschichte ohne eine vernünftige Einbindung von Teil eins keinen Sinn macht. Also wirbelte ich die verschiedenen Entwürfe gründlich durcheinander, und irgendwann klopfte dann diese Stimme von innen an und rief: fertig!«

War dir da bereits klar, dass solch ein ambitioniertes Konzeptalbum eine riskante Veröffentlichung werden könnte? Schließlich erklärt man nicht mal so nebenbei auf einer CD-Länge die Geheimnisse des Lebens.

»Logisch, dass einige Fans so ein Album von uns nicht erwarten. Vor allem in der Progressive-Metal-Ecke sehen uns viele ja am liebsten als eine Kombination aus Dream Theater und Fates Warning, aber „Be“ hat definitiv einen anderen Ansatz. Von Nu Metal über Folk und Blues bis zu den Orchesterparts decken wir ein unglaublich weites Feld ab.«

Je vielschichtiger man wird, desto...

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