RH #210Interview

MERCENARY

Es muss fließen

Vielfalt hat einen Namen: MERCENARY aus dem dänischen Aalborg kombinieren auf ihrem dritten Langeisen „11 Dreams“ Thrash-, Death- und kommerziellen Power Metal mit Progressive-Rock- und Pop-Einsprengseln. Das klingt originell und ist es auch.

Der aktuelle Sound der bereits Mitte der Neunziger gegründeten Kapelle überrascht vor allem deshalb, weil man in den ersten Jahren noch einer Mischung aus den beiden zuerst genannten Genres frönte.

»Trotzdem haben wir schon auf unserem ersten Demo versucht, knallharte, aggressive Parts mit melodiösen zu paaren«, berichtet Gitarrist Jakob. »Als wir unsere letzte Scheibe „Everblack“ aufnahmen, hatten wir ursprünglich vor, nur bei zwei oder drei Songs mit Gastmusikern zu arbeiten. Nachdem Mikkel Sandager als zweiter Sänger und sein Bruder Morten an den Keyboards ein paar Mal mit uns geprobt hatten, war schnell klar, dass wir gut harmonieren. Seitdem sind die beiden feste Bandmitglieder.

Wenn du mich fragst, haben wir unser Potenzial mit „11 Dreams“ noch lange nicht ausgeschöpft. Allerdings ist es manchmal ganz schön schwierig, sechs Leute mit derart unterschiedlichen musikalischen Backgrounds unter einen Hut zu kriegen. So sind unser Basser Kral, der bei uns zusätzlich für die krassen Vocals sorgt, und ich mit Carcass, Morbid Angel, Sepultura, Pantera, Megadeth und Entombed aufgewachsen, während unsere Nesthäkchen Mikkel und Morten bevorzugt Iron Maiden, Fates Warning und Queensryche hören. So sind Nevermore, die uns gerade in letzter...

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