RH #209Krach von der Basis

SCENTERIA

Bangen verboten! - Krach von der Basis

SCENTERIA sind ein weiterer viel versprechender Newcomer aus dem schier unerschöpflichen Hartwurst-Reservoir Schwedens und segeln auf ihrem „Art Of Aggression“-Debüt durchaus gekonnt im Windschatten der Modern-Thrash-Elite um The Haunted und Darkane, ohne ihren Landsleuten dabei zu sehr auf die Finger zu schauen.

»Danke für die Blumen, doch leider sehen das einige deiner Schreiberkollegen anders, indem sie uns in ihren Kritiken mangelnde Originalität attestieren. Dabei wurden wir - ähnlich wie The Haunted und Darkane - vor allem von At The Gates, Dismember, Entombed und den frühen In Flames geprägt. Trotzdem sind wir für meine Begriffe keine besonders talentierten Mucker. Wir hatten einfach das nötige Quäntchen Glück, einen Plattenvertrag an Land zu ziehen. Gerade hier in Skandinavien gibt es eine Menge Bands, die besser sind als wir, denen man aber bislang noch keine Chance gegeben hat, ihr Können unter Beweis zu stellen«, macht sich Gitarrist Niklas Pettersson (32) die alte Binsenweisheit „Bescheidenheit ist eine Zier“ zu Eigen.

Zu Unrecht, denn letztlich ballert die erste offizielle Veröffentlichung aus dem Hause SCENTERIA (»den Namen haben wir aus den beiden Begriffen „scent“, also Duft, und „Santeria“, einem alten afrikanischen Voodoo-Kult, zusammengesetzt, weil all die geilen Bezeichnungen wie Slayer und Testament bereits vergeben waren«) mächtig rein. Verbessern muss sich das Kleeblatt aus Halmstad an der Südküste allerdings im Bezug auf die Texte, wie Niklas auch...

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