RH #209Interview

THE HIDDEN HAND

Hausmann, Lehrer, Zerstörer

Doom-Papst Scott „Wino“ Weinrich hat keinen Bock mehr auf die Unmengen von Nachahmern. Daher geht er neue Wege und sprengt mit dem zweiten Album seiner aktuellen Band THE HIDDEN HAND, „Mother Teacher Destroyer“, die Grenzen des Doom.

Die Aufbruchstimmung wird allein daran deutlich, dass er die letztjährige Saint-Vitus-Reunion von vornherein als einmalige Aktion für den With-Full-Force-Gig gesehen hat und kein weiteres Interesse mehr an der Band vorhanden ist.

»Meine ganze Aufmerksamkeit gilt THE HIDDEN HAND, denn endlich habe ich Mitmusiker gefunden, mit denen ich zu neuen Ufern aufbrechen kann. Außerdem haben wir auf persönlicher Ebene dieselbe Wellenlänge und können nächtelang Gespräche über Politik, Religion und Kultur führen, was sich auch in den Texten niederschlägt. Bei uns geht es nicht um Sex, Drugs & Rock´n´Roll (eine Anspielung auf die am Alkoholkonsum der anderen Musiker zerbrochenen Spirit Caravan - ms), sondern vor allem um Musik. Ich kann selbst kaum glauben, wie schnell wir uns entwickeln.«

Der Unterschied zum noch recht konventionellen Doom-Debüt „Divine Propaganda“ ist in der Tat beachtlich. So lassen THE HIDDEN HAND auf dem neuen Album psychedelische Elemente mit einfließen, die Songs wie ´Draco Vibration´, ´Black Ribbon´ und ´Currents´ fast schon in die Kraut-Rock-Ecke rücken.

»Yeah, wir lieben Can, Faust oder Amon Düül II. Schließlich sind wir alte Säcke und haben die Zeiten damals miterlebt«, lacht der Mastermind. »Diese Assoziation kann auch durch...

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