RH #209Interview

PAPA ROACH

Deppen und Raketenforscher

Nach dem Senkrechtstart mit dem über acht Millionen Mal verkauften Majordebüt „Infest“ ging es mit dem ungeachtet seiner Klasse relativ gefloppten Nachfolger „Lovehatetragedy“ für PAPA ROACH gleich wieder steil bergab. Mit ihrem sensationell guten neuen Album „Getting Away With Murder“ sollte das sympathische Quartett nun zurück an die Spitze gelangen. Davon ist auch Drummer David Buckner überzeugt.

Hattet ihr nach eurer Karriere-Achterbahnfahrt in den letzten beiden Jahren Angst, dass PAPA ROACH bloß ein One-Hit-Wonder sind?

»Wenn man nach so einem Mega-Erfolg mit dem Nachfolger gleich wieder viele Fans verliert, macht man sich natürlich seine Gedanken. Wir haben uns eine Menge Fragen gestellt und hatten auch einige Selbstzweifel. Wir lieben „Lovehatetragedy“ jedoch noch immer und können auch aus heutiger Sicht nichts Negatives über das Album sagen. Aus diesem Grund werfen wir uns auch nichts vor. Die Songs sind nicht so vordergründig und brauchen offensichtlich mehr Zeit, um ihre Qualitäten zu entfalten. Das Fan-Echo ist mittlerweile jedenfalls um ein Vielfaches besser als kurz nach der Veröffentlichung. Daher war es gut, dass wir uns nicht verrückt gemacht haben und unseren Weg konsequent weiter gegangen sind.«

Obwohl ihr mit Bands wie Korn oder Limp Bizkit nicht viel am Hut habt und neben modernen Einflüssen auch viele traditionelle Elemente in eurem Sound verarbeitet, werdet ihr dennoch zur Nu-Metal-Bewegung gezählt. Aufgrund von einigen „Infest“-Songs mag das bedingt...

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