RH #209Interview

SHADOWS FALL

So läuft das nicht!

Gut Ding will Weile haben - so oder so ähnlich könnte man den bisherigen Karriereverlauf des Massachusetts-Fünfers SHADOWS FALL in Kontinentaleuropa auf einen Nenner bringen.

Während sich das Quintett um Frontmedusa Brian Fair seit seinem Century-Media-Debüt „Of One Blood“ zu Hause in den Staaten durch konstantes Touren Stück für Stück nach vorne arbeitete und 2003 dank seines Ozzfest-Gastspiels und der darauf folgenden „Headbanger´s Ball“-Tour förmlich explodierte - die Band überschritt mit „The Art Of Balance“ in Amerika vor kurzem als erster Label-Act die 100.000er-Verkaufsgrenze -, schien sich auf dem alten Kontinent bis dahin reichlich wenig für SHADOWS FALL zu tun. Und das, obwohl der deutlich vom klassischen Bay-Area-Thrash und Göteborg-Sounds beeinflusste Metal der Band traditionell(er) geeichten Euro-Banger-Ohren im Vergleich zum verhassten Nu Metal eigentlich wie Balsam hätte reinlaufen müssen.

»Ich glaube, das hat damit zu tun, dass man uns mit all diesen anderen Bands in den Metalcore-Topf geschmissen hat. Was wirklich witzig ist, schließlich sind wir durch und durch eine Metalband und machen daraus auch keinen Hehl«, lacht Sänger Brian Fair, der mit seiner Truppe gerade mitten in einer größtenteils ausverkauften US-Tour mit As I Lay Dying, Himsa und Remembering Never steckt. »Wir haben Balladen, Gitarrensoli und lange Haare, hahaha. Es ist irgendwie komisch, dass wir nicht schon früher Fuß fassen konnten, aber ich glaube, dass die Schranken zwischen den...

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