RH #209Interview

FACE TOMORROW

Immer auf der Suche

Hier zu Lande bislang weitgehend unbeachtet, drängen FACE TOMORROW aus den benachbarten Niederlanden nun mit ihrem starken Zweitwerk „The Closer You Get“ ins Rampenlicht. Ursprünglich aus der Hardcore-Szene stammend, begeistert das Quintett mittlerweile mit emotionalem, progressivem Alternative-Rock, der an die frühen Tool erinnert.

Das 2002 veröffentlichte Debüt „For Who You Are“ erschien zwar auch in Deutschland, ging aber leider ziemlich unter und fand auch im Rock Hard keine Erwähnung.

»Wir haben in den letzten beiden Jahren zwar rund 40 Konzerte in Deutschland gespielt, aber der Publikumszuspruch war leider nicht sonderlich groß, weil man uns einfach nicht gekannt hat«, erzählt Gitarrist Aart, der sich davon keineswegs hat entmutigen lassen und auf den neuen Vertrieb hofft.

Im September spielen FACE TOMORROW bei uns eine umfangreiche Clubtour, und außerdem fahren sie außer der Reihe immer mal wieder für Wochenendgigs über die Grenze. In ihrer Heimat Holland und auch in Belgien hat die Band aus Rotterdam den Durchbruch schon geschafft und zieht dort bis zu 500 Fans. Bis dahin war es jedoch ein weiter Weg.

»Mit unserer eher nonkonformen Art von Musik und unserer kompromisslosen Einstellung können wir nicht erwarten, dass uns die Medien unterstützen. Daher war uns von vornherein klar, dass wir es nur über die Liveschiene schaffen. Dementsprechend haben wir uns den Arsch abgetourt und bislang schon rund 300 Shows gespielt«, berichtet der Klampfer nicht ohne Stolz.

Der...

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