RH #208Titelstory

AMON AMARTH

Ein Tag am Meer

Seit nunmehr 13 Jahren steuert das Drachenboot der Wikinger AMON AMARTH durch fremde Gewässer. Ob Island, Israel oder die Türkei - kein Ort ist zu weit entfernt, um nicht erobert zu werden.

AMON AMARTH sind die ungekrönten Könige eines eigenen Genres, das lange Zeit nur milde belächelt wurde, aber heute immer mehr und mehr Anhänger findet. Es ist das Wilde und Archaische, aber auch ein Lebensgefühl, das die Massen weltweit in die Konzertsäle spült. Gerade haben die Schweden ihren fünften Longplayer „Fate Of Norns“ fertig gestellt und untermauern damit eindrucksvoll die Ausnahmestellung, die sie in der Szene innehaben. Was ist nur dran an diesen Nordmännern? Wir setzen die Segel und folgen im Fahrwasser ihres Schiffes. Wir ziehen gen Norden.  

 

Frontmann Johan Hegg ist zufrieden, aber geschafft. Der Hüne macht einen etwas müden Eindruck. Viel ist passiert in den letzten Monaten. Die Aufnahmen für „Fate Of Norns“ sind gerade im Kasten, doch schon befinden sich die Schweden wieder auf Achse. Wenn man es hochrechnet, hat er mit seinen Mannen im vergangenen Jahr im Schnitt alle vier Tage einen Gig absolviert.

»Man kann leicht sagen, dass man sich den Arsch aufreißen wird, aber wenn man es tatsächlich macht, dann stellt man schnell fest, wo die Grenzen liegen.«

AMON AMARTH sind gerade aus Istanbul zurückgekehrt, von ihrer ersten Show in der Türkei überhaupt.

»Wenn es nach mir gegangen wäre«, betont er sehnsuchtsvoll, »hätten wir ruhig noch ein paar Tage in der Türkei...

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