RH #208Interview

RUFFIANS

Die Fäuste der Fans

Leidlich bekannt geworden sind die Bay-Area-Veteranen RUFFIANS als „erste Band von Carl Albert“. Dabei vergisst man außerhalb des Undergrounds gerne, dass die selbstbetitelte 1985er Debüt-EP des Quintetts zu den Klassikern des melodischen US-Power-Metal gehört.

Sicher, der spätere, mittlerweile leider verstorbene Villain- und Vicious-Rumors-Frontmann gehörte zu den besten Metalsängern, die jemals auf einer Bühne standen. Aber auch Carls Nachfolger bei RUFFIANS, Rich Wilde, ist ohne jeden Zweifel ein Großer. Das zeigte nicht nur das ´87er Demo der Band, auf dem der aus Alaska stammende Rich debütierte, sondern auch die gerade absolvierte Stippvisite zum Bang Your Head, bei dem die „Raufbolde“ sowohl im Club als auch auf der Open-Air-Bühne begeistern konnten.

»Als wir gestern ´Fight For Your Life´ gespielt haben und ich das Mikro ins Publikum hielt, kannten bestimmt 80 Prozent der Fans den Text«, erzählt Rich am BYH-Freitag im Backstagebereich einige Stunden nach dem zweiten Auftritt seiner Band. »Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir uns gar nicht bewusst, dass wie einen derartigen Kultstatus in Europa haben.«

Heutzutage werden die RUFFIANS fälschlicherweise immer als totale Underground-Kapelle eingestuft, obwohl man nach dem Release der EP durchaus auf dem Sprung nach oben war.

»Wir haben eine Zeit lang wirklich große Shows in den USA gespielt, unter anderem mit Bands wie Alcatrazz, Y&T, den Plasmatics oder Loudness. Das hat unheimlich viel Spaß gemacht, aber es ist nicht...

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