RH #208Interview

A PERFECT MURDER

Drecksäue machen Party

Die Kanadier A PERFECT MURDER haben sich mit „Unbroken“ einen erbarmungslosen Wuthappen aus den Rippen geleiert, der bei der derzeitigen Metalcore-Welle in vorderster Reihe mitschwimmt. Warum? Ganz einfach: Das 2000 gegründete Quintett flicht wohltuend erfrischende Doom-, Sludge- und Thrash-Elemente in seinen ansonsten artgemäß tobenden Brachialsound ein. Das Endergebnis klingt in etwa so, als würden DOWN, The Haunted und Hatebreed eine gemeinsame Drecksau-Party schmeißen. Nichts wie hin!

»Nicht viele Menschen erkennen unsere stilistische Vielfalt«, beschwert sich Gitarrist Carl Bouchard. »Die meisten Leute titulieren uns als Hatebreed-Clones. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte, mit Hatebreed verglichen zu werden. Im Gegenteil, ich habe allergrößten Respekt vor ihnen und liebe ihre Platten. Aber ich denke doch, dass wir anders klingen.«

Welche Bands haben euch denn am meisten beeinflusst?

»Ich persönlich höre so ziemlich alles: Heavy Metal, Stoner-Rock, Alternative-Rock und kommerzielle Musik. Unsere Haupteinflüsse kommen aus dem Thrash-Bereich, insbesondere von Bands wie Testament, Metallica, Slayer und Exodus. Alter NYC-Hardcore wie die Cro-Mags spielt in unserem Sound aber eine ebenso wichtige Rolle wie die New-Orleans-Achse mit Pantera, DOWN und Crowbar.«

Seid ihr Veganer, Vegetarier oder kokainabhängig?

»Wir sind natürlich kokainabhängig! Was hast du denn geglaubt, hahaha? Nein, Mann, wir leben straight edge, auch wenn das auf Tour nicht immer einfach ist.« ...

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