RH #208Interview

FLYSWATER

Wo ist das Haar?

Bis vor ein paar Jahren vermutete ich hinter dem Begriff Emocore irgendeine obskure Musikrichtung. Doch dann kamen Samiam, und seitdem weiß ich, dass man darunter schrammeligen Punkrock mit Hardcore-Touch und emotionalem Gesang versteht.

In Deutschland zählen FLYSWATTER (deutsch: Fliegenklatsche) aus München zu den bekanntesten Vertretern dieser Zunft, die von den unverwüstlichen Fugazi und besagten Samiam angeführt wird.

»Ich fühle mich der Emo-Szene eigentlich gar nicht zugehörig, obwohl das sicher die Schublade ist, in die wir am ehesten passen«, erzählt Gitarrist/Sänger Florian Kämmerling alias Florry. »Trotzdem habe ich früher bis auf Fugazi und The Smiths vor allem Noise-Rock aus dem Hause Amphetamine Reptile gehört.«

Und Heavy Metal?

»Komischerweise komme ich erst jetzt dazu. Metallica fand ich zwar schon immer gut, aber ein richtiger Metalfan war ich nie. Mittlerweile höre ich mir ernsthaft Anthrax, Death Angel und viel Metalcore wie Hatebreed und Under Oath an und finde es super. Außerdem habe ich vor ein paar Monaten meine alten Iron-Maiden-Scheiben rausgekramt.«

Was man auf dem aktuellen Scheibchen der liebenswerten Bajuwaren auch hören kann. Stichwort: zweistimmige Gitarrenharmonien.

»Das ist irgendwie unbewusst geschehen, obwohl unser neuer Gitarrist Kryshi doch ziemlich auf Metal steht. Man muss aber schon sagen, dass es zurzeit in manchen Kreisen recht hip ist, Metal-Elemente zu adaptieren. Anders gesagt: Der Metal hält in der Punk-, Emo- und Indieszene...

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