RH #208Interview

SACRED STEEL

Es wird immer schlimmer

Über die Mucke der fünf Schwabenpfeile noch großartig Worte zu verlieren, hieße, Spätzle nach Ludwigsburg tragen. Entweder schwört man auf den anachronistischen Power Metal der Jungs - oder man kriegt die Krätze. Die Band um „Heulboje“ Gerrit P. Mutz spaltet die Metalgemeinde eben mindestens so wie Hammerfall, Rhapsody oder Majesty.

Gerrit, im Info zur neuen Scheibe „Iron Blessings“ ist zu lesen, dass ihr „versucht, stets neue Extreme zu erreichen“. Eigentlich seid ihr stilistisch aber doch arg limitiert.

 

»Auf der letzten Platte haben wir den stilistischen Rahmen bereits so gut es ging ausgedehnt, nachdem wir vorher Gefahr liefen, uns totzulaufen bzw. immer das Gleiche aufzunehmen. Deshalb haben wir nach der dritten Scheibe ein fettes Bandmeeting einberufen und beschlossen, wieder etwas spontaner an die Sache ranzugehen und auch andere Metal-Einflüsse wie Doom oder Death zuzulassen. Beim dritten Album hatten wir einfach zu sehr das Make-it-or-break-it-Ding im Hinterkopf, was für so ´ne uneingängige Gruppe wie uns eh Quatsch ist. Wir werden nie einen größeren Hörerkreis ansprechen. Dafür sind wir für die Mainstream-Metaller einfach zu krass.

Allerdings müssen wir auch niemandem großartig was beweisen oder der Plattenfirma den nächsten Urlaub finanzieren. Wir verkaufen schon seit Jahren konstant unsere Scheiben. Aber da ist - wie gesagt - der Ofen bereits aus. Ich glaube nicht, dass wir noch wachsen werden oder uns prostituieren müssen wie andere Bands, die von der Musik...

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