RH #208Interview

DISINTER

Bis in alle Ewigkeit

Die breite Masse der heimischen Todesblei-Gemeinde hat die Chicago-Deather DISINTER trotz der beiden starken letzten Alben und einer Tour im Vorprogramm der Elchtod-Legende Grave immer noch nicht auf der Rechnung, wenn es um die Vorherrschaft an der hart umkämpften Prügelfront geht. Mit ihrem aktuellen Nackenbrecher „As We Burn“ sollten die Siegchancen jedoch deutlich gestiegen sein.

Vielleicht liegt es daran, dass DISINTER in keine der derzeit angesagten Genre-Schubladen passen. Sie beteiligen sich weder am gerade bei US-Bands sehr beliebten Schneller-härter-rülpsiger-Wettstreit, noch setzen sie auf halsbrecherische Frickelakrobatik, übermäßig eingängige Melodien oder den Brückenschlag zu anderen Stilrichtungen. Der Name DISINTER steht für rohe und ungezügelte Power. So traditionell wie möglich und so modern wie nötig.

Das Cover von „As We Burn“ zeigt die Bandmitglieder inmitten einer lodernden Flammenwand. Und in der Tat scheint der Fünfer derzeit wieder richtiggehend zu brennen, nachdem sich die diversen Line-up-Probleme der letzten Monate quasi in Wohlgefallen aufgelöst haben. So hieß es etwa noch Ende letzten Jahres, dass Sänger Zion der Band den Rücken gekehrt habe, da er ins sonnige Kalifornien umsiedeln wollte.

»Stimmt. Zion wollte eigentlich im Dezember umziehen, was sich dann aber verzögerte«, rekapituliert Gitarrist Mike Le Gros die jüngere Vergangenheit. »Der neue Umzugstermin war März 2004. In der Zwischenzeit wollten wir noch ein paar Shows mit Zion spielen...

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