RH #207Krach von der Basis

DISPARAGED

Mit allem Drum und Dran

Mit „Overlust“ haben die Schweizer Newcomer DISPARAGED eine echte Death-Metal-Granate abgeliefert. Auf erfrischende Weise zeigt der Vierer, dass Todesblei im Alpenstaat noch nicht ausgestorben ist.

Zuerst erklärt Basser und Zweitsänger Adrian, dass es sich bei DISPARAGED um keine Grünschnäbel in der Szene handelt.

»Wir sind zwar erst seit zwei Jahren in der jetzigen Besetzung zusammen; Ralph, Tom und ich zocken aber schon seit 1999 miteinander. Zuvor spielten wir in verschiedenen Schweizer Death-Metal-Bands (Silent Death, Sickening Gore und Reactor - rp). Unser Drummer Heinz ist mit 27 der Jüngste; die anderen Musiker sind 30 Jahre alt. So erklären sich unsere Einflüsse wie Morbid Angel. Wir wurden aber nicht von einer Band allein, sondern von Metallica, Slayer, Death und Cynic bis hin zu Deicide und Malevolent Creation beeinflusst. Unser Drummer hört auch Jazz. Es finden sich also verschiedenste Sachen in unserer Musik.«

Bei „Overlust“ gab es Probleme wegen des Artworks.

»Die erste Firma weigerte sich, die CD zu pressen. Sie konnte nicht abschätzen, ob die Inlays Gewaltverherrlichung oder Kunst darstellen. Sie wollte ihren Namen nicht aufs Spiel setzen und weigerte sich, das Ganze zu drucken. Im zweiten Anlauf ging es bei einem anderen Presswerk jedoch problemlos.«

Ein Markenzeichen von DISPARAGED ist die doppelte Vokal-Attacke von Gitarrist und Sänger Tom.

»Tom schreibt alle Gesangslinien, und wir schauen dann gemeinsam, wie wir sie live aufteilen. Für die erste CD hat...

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