RH #207Interview

CARNAL FORGE

Ganz schön hart

Thrash or be thrashed - auf ihrer neuesten Aggro-Attacke machen die Schweden aus Västeras und Umgebung keine Gefangenen. Dabei handelt es sich bei „Aren´t You Dead Yet?“ bereits um den fünften Longplayer des Quintetts innerhalb von nur sechs Jahren.

»Wir sind eben ein sehr produktiver Haufen. Das liegt auch daran, dass bei uns alle fünf Bandmitglieder Songs schreiben. Von daher dauert es in der Regel auch nur drei, vier Monate, bis wir das Material für eine komplette Scheibe zusammenhaben«, erklärt Gitarrero Jari Kuusisto, der als dreijähriger Knirps mit seinen Eltern von Finnland nach Schweden auswanderte, warum CARNAL FORGE die Hartwurstgemeinde in sehr kurzen Intervallen mit neuen Alben beglücken.

Stilistisch wird die Combo mit ihrer erbarmungslosen Melange aus traditionellem Bay-Area-Thrash, melodischem Todesblei und ein wenig Hardcore meistens in die Neo-Thrash-Schublade gesteckt. Sehr zum Leidwesen von Jari:

»Mir ist es am liebsten, wenn man uns als Metalband bezeichnet. Zumal ich mit der Bezeichnung Neo-Thrash nicht viel anfangen kann, auch wenn ich persönlich vor allem von Kapellen wie Testament, Forbidden, Slayer, Exhorder und Kreator beeinflusst wurde.«

Neben „Aren´t You Dead Yet?“ erscheint dieser Tage auch die erste DVD der Nordlichter, die den passenden Titel „Destroy Live“ trägt und von der polnischen Company Metal Mind produziert und vermarktet wird.

»Als Metal Mind unsere Plattenfirma Century Media anriefen und fragten, ob wir Interesse hätten, eine DVD in...

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