RH #207Interview

QUORTHON

QUORTHON IST TOT

Ein Nachruf auf den Gott des Nordland-Metal

 

Thomas „Quorthon“ Forsberg ist tot. Der Kopf der legendären Kultband Bathory und Sohn des Black-Mark-Records-Inhabers Börje „The Boss“ Forsberg wurde am Montag, dem 7. Juni, tot in seiner Stockholmer Wohnung aufgefunden. Als Todesursache wurde Herzstillstand festgestellt, Quorthon litt seit Jahren unter einer unheilbaren Herzkrankheit. Er wurde gerade mal 39 Jahre alt.

Dieser Nachruf erhebt keinerlei Anspruch auf eine komplette Biografie und Bandhistorie, auch nicht auf eine komplette Discografie. Er ist einfach aus der Sicht eines Fans und manchmal auch Kritikers geschrieben.

Quorthon gehörte zu den ganz wenigen Ausnahmeerscheinungen im Metalgenre. Er war bereits zu Lebzeiten - als gerade mal Mittzwanziger - eine Legende. Jedem anderen Künstler in diesem jungen Alter wäre ein weltweit anerkannter Kultstatus zu Kopf gestiegen, hätte das Denken und Handeln des Künstlers negativ beeinträchtigt oder den Künstler gar zerstört. Quorthon hingegen kostete seinen Ruhm nie öffentlichkeitswirksam aus. Er ging kaum auf Partys, mied Metalfestivals, Musikmessen und andere Schulterklopfveranstaltungen, wo er Ruhmeslorbeeren hätte einsammeln können. Im Gegenteil: Er war nie Teil einer Szene, einer Maschinerie. Er lebte zurückgezogen. Seine Hingabe für den Eishockeysport und sein kleiner Freundeskreis waren ihm stets wichtiger als das so genannte große Musikbusiness, als Fotoshootings, als Plattenkritiken in den Magazinen.

Aber wenn ein...

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