RH #207Interview

COHEED AND CAMBRIA

Der Stein der Weisen

Mit zwei erstklassigen, über das legendäre amerikanische Equal-Vision-Label veröffentlichten Alben haben die ominös getauften COHEED AND CAMBRIA speziell im progressiven Post-Hardcore-Underground einen immensen Kultstatus erreicht. Die Wiederveröffentlichung des Zweitlings „In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3“ via Sony Music hievt die US-Band jetzt auch in den Aufmerksamkeitsradius des mainstreamigen Modern-Prog-Publikums. Und genau dort gehört das Quartett hin.

»In unserer Musik findest du für jeden etwas. Es hat uns daher nichts ausgemacht, während unserer Zeit auf Equal Vision viel mit Hardcore-Bands zu touren und von diesem Publikum akzeptiert zu werden«, blickt Bandchef, Sänger und Gitarrist Claudio Sanchez auf die Indie-Jahre zurück. »Aber es kann manchmal auch extrem nach hinten losgehen, wenn man die Erwartungen der Punk- oder Hardcore-Crowd nicht erfüllt. An der Ost- und Westküste lief es eigentlich immer gut für uns. Dazwischen gab es jedoch zuweilen echte Probleme. Speziell der Mittlere Westen ist gegenüber Independent-Bands nicht gerade offen. Wir waren mal mit The Used in Arizona auf Tour, und es kam vor allem ihr Publikum zu den Shows. Diese Typen fingen nach ´ner Weile an, uns mit Flaschen zu bewerfen. Als wir einige Zeit später als Headliner zurückkamen, fanden sie uns super, hahaha!«

Wie haben sie es denn in der Zwischenzeit geschafft, euch zu mögen?

»Wie sollte man uns NICHT mögen (lacht)? Es dauert eine Weile, und man braucht etwas Einarbeitungszeit....

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