RH #207Interview

IQ

Magisches für die Ewigkeit

Nahezu unbemerkt von der großen Öffentlichkeit haben IQ mit „Dark Matter“ eines der schönsten und ergreifendsten Progrock-Alben der letzten 25 Jahre abgeliefert. Michael Rensen kniete vor Keyboarder Martin Orford nieder.

Martin, „Dark Matter“ klingt deutlich inspirierter und düsterer als der Vorgänger „The Seventh House“ und kann es sogar mit eurem Überwerk „Subterranea“ aufnehmen.

 

»Sehe ich ähnlich. Mir hat „The Seventh House“ ehrlich gesagt nicht besonders gefallen, weil ich damals eigentlich gar kein IQ-Album aufnehmen wollte und relativ wenig zum Songwriting beisteuerte. Die düstere Atmosphäre von „Dark Matter“ ist ein bewusster Kontrast zu meiner zweiten Band Jadis. Mit Jadis spiele ich nette, sonnige Strandmusik, während IQ eher zu dunklen Winterabenden passen.«

 

Wie erklärst du dir die zutiefst beeindruckende, magische Ausstrahlung der neuen Scheibe?

 

»In TV-Dokus wie „Classic Albums“ gibt es immer diese berühmten Zitate à la „In diesem Moment wussten wir, dass wir etwas Besonderes erschaffen hatten“. So ein Gefühl hatte ich, als Peter (Nicholls, Frontmann - d.Verf.) uns seine fertigen Vocals präsentierte. Sein Gesang hob die CD auf ein deutlich höheres Niveau.

Wichtig war aber auch meine Korg-CX-3-Orgel. Wir kaufen für jedes Album mindestens ein neues Keyboard, um mit frischen Sounds zu arbeiten. Diesmal bot sich jedoch nichts Innovatives an. Allerdings sind mittlerweile haufenweise superbe Synthies auf dem Markt, die alte Instrumente wie Hammond-Orgel oder...

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