RH #207Interview

EXCITER

Opa hat die Arschkarte

EXCITER gehören zu den Erfindern des Speed Metal und haben in über 25 Jahren Bandhistory einen Haufen unsterblicher Nackenbrecher angehäuft. Mit dem retrospektiven Album „New Testament“ beweisen sie, dass sie 2004 mehr Power denn je in den morschen Knochen haben.

Die weiterentwicklungsresistenten Kanadier haben für „New Testament“ die Highlights ihrer Karriere in neuen, absolut Schädel spaltenden Versionen eingespielt und lassen nicht nur alten Säcken die Kinnladen gen Fußboden knallen. Wer bei simpel nach vorn dreschenden Götterfunken wie ´Violence And Force´, ´The Dark Command´ oder ´I Am The Beast´ nicht umgehend das heimische Mobiliar zerkloppt oder zumindest ehrfurchtsvoll auf die Knie fällt, ist nicht Metal. (Gut gesprochen, Jan! - gk)

»Ich bin auch sehr glücklich über das Album«, strahlt ein supergut gelaunter Jacques Bélanger (v.), ohne auch nur im Mindesten zu wirken, als ob er gerade eine hohle Promophrase absondert. »Es ist das aktuelle Line-up zu hören, und die Songs überzeugen in den neuen Versionen mehr denn je. Daher auch der Titel „New Testament“. Das „alte Testament“, also die früheren EXCITER-Inkarnationen, haben nach wie vor ihren Wert und sind wichtig für die Metalhistory, aber das hier ist, was jetzt zählt. Es ist eine Verneigung vor der Vergangenheit und gleichzeitig ein Blick nach vorn. Neue Songs fehlen auf der Scheibe zwar, aber wir sind gerade dabei, das nächste Album auszuarbeiten.«

Nachdem du die Band zwischenzeitlich mehrfach verlassen hast, kann...

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