RH #205Interview

OCCULT

Nach dem großen Schnitt

Die Oranje-Thrasher OCCULT prügeln sich seit Beginn der Neunziger durch den hartmetallischen Untergrund, haben es bislang aber nicht geschafft, im größeren Stil auf sich aufmerksam zu machen. Business-Querelen, Besetzungswechsel und ähnliche Probleme warfen die Band immer wieder zurück. Mit seinem fünften Langeisen „Elegy For The Weak“ holt der Vierer nun zum alles vernichtenden Befreiungsschlag aus.

Nicht, dass die bisherigen Versuche der Holländer schwach gewesen wären; „Elegy For The Weak“ schöpft das große Potenzial der Truppe aber erstmals vollständig aus und katapultiert die Truppe ohne Umwege in die Thrash-Ehrendivision. Warum ist aber gerade diese Scheibe - die erste nach dem Ausstieg der zu Sinister abgewanderten Frontlady Rachel Heyzer - derartig stark geworden?

»Weil wir uns zum ersten Mal richtig auf eine Platte konzentrieren konnten«, mutmaßt Sänger und Bandgründer Maurice Swinkels. »Es gab keine Streitigkeiten, wie noch bei der letzten Platte mit Rachel, wir hatten einen richtig guten Produzenten (Andy Classen - as), keinen Stress mit Plattenfirmen, und wir konnten uns voll auf die Songs konzentrieren. Ich war ehrlich gesagt auch ganz froh darüber, dass ich die Platte alleine einsingen konnte. Im Vorfeld der letzten Scheibe „Rage To Revenge“ gab es da doch einigen Stress. Rachel ist beispielsweise oft nicht zu den Proben erschienen. Und das hört man der Platte leider an.«

Pfeift man sich „Elegy For The Weak“ rein, erscheint es ohnehin so, dass die OCCULT-Songs...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen