RH #205Interview

DISILLUSION

Should I stay or should I go?

DISILLUSION haben es getan: Die Leipziger haben den achtmonatigen Studiokampf erfolgreich hinter sich gebracht und mit „Back To Times Of Splendor“ ein Opus abgeliefert, das nach Superlativen nur so schreit. Death-Metal-Freaks, Prog-Fanatiker und Heimlich-Jazzer dürfen nach Jahren endlich wieder gemeinschaftlich abrocken und kuscheln. Saitenhexer Rajk Barthel nimmt uns mit auf die Reise.

Es klingt wie ein Märchen: Ein paar Jungs aus Sachsen beschließen 1994, unter dem Namen DISILLUSION eine Band ins Leben zu rufen. Doch diverse Querelen und ein ständig wechselndes Line-up zerren so sehr an den Nerven, dass die Band vorerst auf Eis gelegt wird. Dann der Neustart, die selbstproduzierte Mini-CD „Three Neuron Kings“ im Jahr 2001 - und auf einmal steht der Metal-Underground Kopf. Plötzlich ist von „den deutschen Opeth“ die Rede, Kritiker überschlagen sich, und letztendlich steht Branchenriese Metal Blade auf der Matte.

»Für uns ist das im Moment auch alles kaum zu glauben«, schallt es zu unchristlicher Zeit - zehn Uhr morgens - aus dem Hörer. »Wir waren einfach so lange im Studio, dass wir alles um uns rum vergessen haben. Wir sind völlig eingetaucht in unsere eigene Welt.«

Die Geduld von Metal Blade wurde dabei extrem strapaziert, denn satte vier Mal musste der Release-Termin der Scheibe verschoben werden.

»Uns war schon etwas mulmig, immer und immer wieder zu verkünden, dass wir den Termin nicht halten können. Erst zwei Wochen, dann wieder zwei Wochen, dann noch mal vier...

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Paderborn, KulturwerkstattMETAL INFERNOTickets
 
 

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