RH #205Interview

SLIPKNOT

Kurz vor dem Kollaps

Mit verrückten Masken, wilden Shows und zwei ultra-aggressiven Alben mischten SLIPKNOT vor wenigen Jahren die Metalszene auf. Brutaler, schneller, provokanter und abgedrehter sein als die Konkurrenz - so lautete die Devise der neun Maniacs, bis interne Streitereien, abgesagte Konzerte, negative Schlagzeilen und fehlende Motivation das Psycho-Gespann zu einer kreativen Pause zwangen. „Vol. 3: The Subliminal Verses“ ist das Comeback einer Band, die viele bereits abgeschrieben hatten.

Zwei Jahre lang lagen SLIPKNOT auf Eis. Frontmann Corey Taylor und Gitarrist Jim Root tourten mit Stone Sour durch die Lande, während Drummer Joey Jordison mit der Freak-Kapelle Murderdolls arbeitete und Clown Shawn Crahan To My Surprise gründete. Langsam gerieten die Vorwürfe, SLIPKNOT seien Schuld an dem Massaker von Erfurt, in Vergessenheit. Nur noch selten wurde über die abgesagten Off-Limits-Festivals und die Boykottierung der Band gesprochen. Obwohl Frontmann Corey in mehreren Interviews ein nahes Ende der Truppe andeutete, begannen im letzten Jahr die Vorbereitungen für „Vol. 3: The Subliminal Verses“. Als es in ersten Meldungen hieß, der „Iowa“-Nachfolger sei ausgesprochen rockig und melodisch ausgefallen, war die Verwirrung komplett.

Bassist Paul Gray und Drummer Chris Fehn flogen nach Europa und brachten Ordnung in die widersprüchlichen Aussagen.

 

 

Chris, Paul, gab es einen Punkt, an dem SLIPKNOT tot waren?

 

Chris: »Mein Kopf sagte mir manchmal, dass die Band am Ende ist, aber in...

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