RH #204Interview

STAMPIN´ GROUND

Willkommen im Club!

Auch wenn STAMPIN´ GROUND mit ihrem von Andy Sneap (Kreator, Machine Head, Nevermore, Testament) famos produzierten Mix aus prallen Metalriffs, feisten Grooves und Hardcore-artigen Vocals verflucht amerikanisch klingen, handelt es sich bei dem Quintett um waschechte Engländer.

»Da bist du aber der Erste, der dieser Meinung ist«, zeigt sich Gitarrist Scott Atkins leicht pikiert, dass ich die Combo mit ihrem vierten Longplayer „A New Darkness Upon Us“ im Kielwasser von Hatebreed, Killswitch Engage, Lamb Of God und Poison The Well wähne. »Natürlich bestehen zwischen uns und diesen Bands Parallelen. Allerdings haben wir diese Musik schon gespielt, bevor irgendjemand Hatebreed & Co. kannte.«

Womit Scott Recht hat. Immerhin versuchen STAMPIN´ GROUND seit nunmehr neun Jahren, mit ihrem kernigen Sound im Grenzbereich zwischen Metal und Hardcore die Anhänger beider Lager gleichermaßen zu entzücken.

»Mittlerweile besteht das Publikum auf unseren Gigs zur Hälfte aus Kids, die Sick Of It All oder Agnostic Front hören, während die andere Hälfte Mainstream-Magazine liest und auf Slayer, Machine Head und Konsorten abfährt.«

Dabei sind die Burschen aus Cheltenham bei Birmingham allerdings unpolitischer, als es der Albumtitel des aktuellen Silberlings vermuten lässt.

»STAMPIN´ GROUND sind keine politische Combo, zumal bei uns nur zwei Leute für die Texte zuständig sind. Dadurch würden die übrigen Bandmitglieder auf die Ansichten dieser beiden Personen reduziert. Trotzdem ist der...

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