RH #204Interview

NEGATOR

Krieg ist doof

Quasi aus dem Nichts kommend, haben NEGATOR kürzlich eine verdammt gute, aber irgendwie mysteriöse Alte-Schule-Black-Metal-Granate mit dem symptomatischen Titel „Old Black“ rausgeholzt.

Es gibt keine Bandhomepage, und die vier Musiker-Pseudonyme Nachtgarm, Trolfbert, Berthelm und Tramheim klingen eher nach Satire. Eine Spur führt immerhin nach Hamburg, wo man hinter vorgehaltener Hand den einen oder anderen Hinweis bekommt („Du, der Frontmann von denen heißt in Wirklichkeit zEnSiErT!“) und schließlich sogar eine telefonische Audienz gewährt wird.

 

Klingeling!

»Hallo, hier ist Nachtgarm, Sänger von NEGATOR!«

Wer?

»Nachtgarm. Wie die Nacht und das Garn. Bloß mit M.«

Ich dachte, du heißt zEnSiErT...

»Es soll vorkommen, dass man mich zEnSiErT nennt. Aber ich möchte nicht, dass mein Name genannt wird.«

Warum?

»Das hat sich einfach so ergeben... NEGATOR sollen eine eigenständige Sache bleiben, auch wenn manche Leute wissen, dass wir noch in anderen Combos spielen. Aber damit wollen wir nicht hausieren gehen.«

Man hört euch aber an, dass ihr einiges an Erfahrung habt. „Old Black“ ist handwerklich und produktionstechnisch ein Brett.

»Danke! Trolfbert hatte das Ganze schon länger in Planung und stand eines Tages vor meiner Tür und hat mich rekrutiert. Berthelm und Tramheim hatte er bereits am Start. Der fette Sound stammt aus den Eikey-Studios, die meinem Kumpel Eicke Freese (von Dark Age - jj) gehören. Wir haben dort letztendlich was ganz anderes bekommen, als wir erwartet...

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