RH #204Interview

HEATHEN

Ein Mantel voller Schnaps

So schnell kann´s gehen: Noch vor wenigen Monaten waren HEATHEN allenfalls für die Rubrik „Ausgebuddelt“ ein Thema; nun hat das in Eigenregie veröffentlichte „Recovered“-Album, das es in der letzten Ausgabe prompt zu Dynamit-Ehren brachte, das Interesse an dem Bay-Area-Quintett spürbar anwachsen lassen. Wir ließen uns von Gitarrist Lee Altus auf den neuesten Stand bringen.

HEATHEN? Da war doch was... Old-School-Lunatics werden sich erinnern, für alle anderen drehen wir das Rad der Geschichte noch mal zurück: Zwei exzellente Alben veröffentlichte die Band, die zur zweiten Generation des Bay-Area-Thrash-Metal gehörte, und vor allem mit dem Debütnachfolger „Victims Of Deception“ traute man den Kaliforniern den endgültigen Durchbruch zu. Im Rock Hard avancierte die Scheibe noch vor Sepulturas „Arise“ zum Album des Monats, und bei der anschließenden Europatour räumten HEATHEN im Vorprogramm von Sacred Reich und Sepultura jeden Abend vor ausverkauften Häusern ab. Den Trip auf den alten Kontinent hatte man übrigens zum größten Teil aus der eigenen Tasche finanziert; fast jedes Bandmitglied trennte sich damals schweren Herzens von Teilen seiner Plattensammlung und anderen lebenswichtigen Dingen. Doch der Idealismus zahlte sich nicht aus, HEATHEN wurden gedroppt und standen nach der Rückkehr in die Vereinigten Staaten vor den Scherben ihrer Karriere.

»Das war eine wirklich beschissene Situation«, erinnert sich Lee. »Der Traum von unserer ersten Europatour hatte sich erfüllt, wir...

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