RH #204Interview

IN FLAMES

Scheißegal!

Während die große Welt der Metalmedien die neue IN FLAMES-Scheibe haargenau so abfeiert, wie bislang jede Veröffentlichung der Göteborger abgefeiert wurde, müssen wir diesmal leider nörgeln. Der große Wurf, das über alle Zweifel erhabene Meisterwerk ist „Soundtrack To Your Escape“ jedenfalls nicht geworden. Und somit war das Interview mit Sänger Anders Fridén alles andere als ein bierseliger Plausch.

Anders, wie ist die Medienresonanz auf „Soundtrack To Your Escape“?

 

»Euphorisch und überwältigend.«

 

Gibt´s Kritikpunkte?

 

»Bislang keinen einzigen.«

 

Also bin ich der Erste, der Kritik loswerden möchte?

 

Anders (schweigt ein paar Sekunden): »Offenbar ja. Na, da bin ich ja mal gespannt.«

 

„Reroute To Remain“ war euer mutigstes, couragiertestes und reifstes Album. Da erscheint die neue Scheibe eher wie ein Rückschritt in Richtung „typische“ IN FLAMES.

 

»Das sehe ich anders. Wir schreiben immer die besten Songs, zu denen wir fähig sind. Ich finde unser neues Album größer und besser als alles, was wir vorher gemacht haben. Wir wollen kein Album zweimal aufnehmen; vielmehr bringen wir von Platte zu Platte neue Elemente ein. Ob man das einen Schritt vorwärts oder rückwärts nennt, ist mir völlig egal, solange die Songs besser sind.«

 

Sind sie aber nicht. Ich vermisse die unglaublich starken Melodien und Hooks von Übersongs der Marke ´System´.

 

»Wenn du das sagst, dann kannst du die neue Platte nicht sorgfältig gehört haben. Auf „Soundtrack...“ sind mehr geile Hooks...

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