RH #204Interview

DISMEMBER

Ein Professor auf Reisen

Vor fünf Jahren schienen DISMEMBER, die Urgesteine des Elchtods, ihre Karriere ausgeröchelt zu haben. Mit „Where Ironcrosses Grow“ melden sie sich nun jedoch in alter Frische zurück. Grund genug, Drummer-Veteran Fred Estby auf den Zahn zu fühlen.

»Wenn man die Tour, die zum letzten Album gehörte, mitzählt, dann war die Pause nur vier Jahre lang. Außerdem habe ich den Endmix von „Where Ironcrosses Grow“ voriges Jahr im April gemacht. Unser Label wurde aber massiv umstrukturiert, was auch wieder sehr viel Zeit gekostet hat. Wäre das nicht passiert, hätten wir die neue Scheibe schon im August rausbringen können«, rechtfertigt Estby die lange Auszeit.

Er will nicht, dass „Where Ironcrosses Grow“ als Comebackalbum bezeichnet wird: »Die Band war nie wirklich aufgelöst. In der Zwischenzeit hatten wir eine Änderung im Line-up. Sharlee D´Angelo verließ uns; stattdessen kam Richard Cabeza zurück. Außerdem sind Matti und ich beide Vater geworden. Wir hatten also sehr viel um die Ohren. Wir spielten aber regelmäßig Gigs.«

Richard Cabeza, der die Death-Metal-Krise bei Satyricon in Norwegen „aussaß“, wirkte nur bei zwei Tracks des neuen Albums mit.

»Er ist aber fest in der Band. Richard hat eine Amerikanerin geheiratet, die während der Aufnahmen schwanger war. Er musste in die USA ziehen und lebt zurzeit in Texas. Er wird aber mit seiner Familie nach Schweden zurückkommen.«

Mit Martin Persson wurde für die Liveauftritte ein neuer Gitarrist verpflichtet, der Insidern von Sins Of Omission...

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