RH #203Interview

MONSTROSITY

Im Schatten der Kannibalen

Seit 14 Jahren gehören MONSTROSITY zum Establishment des US-Death-Metal und haben in dieser Zeit den Florida-Style entscheidend mitgeprägt. Den Ruhm ernteten jedoch andere. Während nämlich die Kollegen von Cannibal Corpse, Deicide und Morbid Angel in Siebenmeilenstiefeln in Richtung Todesblei-Thron sprinteten, verloren MONSTROSITY im aufgewirbelten Staub die Orientierung.

Resultat waren unzählige Line-up-Wechsel und dauerhafte Querelen mit den Plattenfirmen. Umso erstaunlicher, dass MONSTROSITY nach wie vor am Leben sind und mit „Rise To Power“ eine neue Scheibe am Start haben, die mal wieder edelsten Brutalo-Death-Metal mit technischer Note offeriert. Stöckchenschwinger Lee Harrison fragt sich garantiert täglich, warum er eigentlich Musiker und nicht Automechaniker oder Gärtner geworden ist.

»Ja, diese Frage habe ich mir in der Tat schon häufiger gestellt«, lacht das einzig verbliebene Gründungsmitglied am anderen Ende der Leitung. »Das Business hat es bislang nicht sonderlich gut mit uns gemeint. Ich werde in jedem Interview gefragt, warum wir eigentlich nicht so groß sind wie Cannibal Corpse, und jedes Mal muss ich dieselbe Antwort geben: Cannibal Corpse hatten im Gegensatz zu MONSTROSITY stets eine Plattenfirma im Rücken, von der sie bedingungslose Unterstützung erfuhren.«

Seit 1996 grunzt mit George „Corpsegrinder“ Fisher euer ehemaliger Sänger bei den Kannibalen ins Mikro. Wie ist das Verhältnis heute?

»George ist cool, da gibt´s keine Probleme. Irgendwie habe ich...

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