RH #203Interview

TESLA

Das riecht nach Ärger

Vor drei Jahren sorgte die Reunion von TESLA - Anfang der Neunziger einer der erfolgreichsten Hardrock-Acts in Amerika - für Freudengeheul bei den treuen Fans. Mit „Into The Now“ hat die Gruppe aus Sacramento nun endlich das sehnsüchtig erwartete fünfte Studioalbum am Start und beweist, dass die Band-Stärken immer noch vorhanden sind. Bassist Brian Wheat schildert die Entwicklung des Albums und gewährt Einblicke in das Innerste der Truppe.

Brian, wie kam es zu eurer Reunion?

»In unserer Heimatstadt gibt es einen DJ, der uns fragte, ob wir für eine einzige Show wieder zusammen auf die Bühne gehen würden. Zunächst haben wir abgesagt, aber 2000 überlegten wir, dass so eine Show klappen könnte, wenn alle Bandmitglieder einverstanden sind. Alle gaben grünes Licht, und wir probten zwei Wochen zusammen. An diesem Punkt wurde uns klar, wie sehr wir das Zusammenspiel in genau dieser Konstellation vermisst hatten. Die Show war ausverkauft und ein voller Erfolg.«

Die Aussicht auf erneute finanzielle Hoch-Zeiten spielte keine Rolle?

»Nein, mir hat noch nie jemand genug Geld geboten, um eine Reunion durchzuziehen. Uns hat es einfach gefehlt, zusammen Musik zu machen. Auch wenn wir alle unsere anderen Bands hatten, sind TESLA immer etwas Besonderes gewesen, das man schwer toppen konnte. Die Pause brauchten wir allerdings, weil wir völlig ausgebrannt waren. Ich denke, jetzt ist genügend Zeit vergangen. Wir haben viele Ideen gehabt und waren aufgeregt, wieder zusammen zu arbeiten.«

Mit...

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