RH #203Interview

INTO ETERNITY

Deutschland im Herbst

Mit sahnigstem Avantgarde-Metal konnte man in den letzten 20 Jahren Hard´n´Heavy-Geschichte nur sehr selten etwas reißen. Die kanadischen Ausnahmekönner INTO ETERNITY wollen es anders machen und haben mit ihrem dritten Langeisen „Buried In Oblivion“ („Album des Monats“ im letzten RH) die Messlatte verdammt hoch gelegt. Ist das die viel beschworene Innovationsoffensive 2004? Aber hallo, Herr Kanzler!

Der fast schon einmalige Stilmischmasch des Quintetts ist im Grunde recht nahe liegend: Man nimmt einfach das Beste aus Death- und Progressive Metal und vermengt das Ganze mit schier großartigen, mehrstimmigen Melodien. Fertig ist ein süchtig machender Sound, der anspruchsvoll klingt, ohne angeberisch zu wirken, und der eingängig durch die Boxen rast, ohne jemals aufdringlich zu werden.

»Yeah, wir sind einfach die Band für jeden Metaller«, lacht Gitarrist, Teilzeitsänger, Gründungsmitglied und Hauptsongwriter Tim Roth. »Ich hab mich früher schon immer gefragt, warum es kaum Combos gibt, die mehrere Metalstile verbinden. Entweder spielt man Power- oder True Metal wie Manowar, oder man rödelt ab wie Cannibal Corpse. Warum kann man das nicht einfach mischen? Nach der Veröffentlichung unseres Debüts hieß es die ganze Zeit: Die Band hat ihren Stil noch nicht gefunden. Dabei wussten wir schon damals, was wir wollten - nur nicht so genau, was wir taten (lacht).«

Wenn man in einer Stadt lebt, in der in den Wintermonaten beinahe täglich schrecklich ungemütliche Schneestürme toben, ist...

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