RH #203Interview

THE DUSKFALL

Ohne Müll geht´s auch

Sie kommen aus dem Norden Schwedens und haben mit ihrem zweiten Longplayer „Source“ eine absolute Granate veröffentlicht, die ein Lehrstück dafür ist, dass melodischer Death Metal nicht zwangsläufig nach In Flames oder At The Gates klingen muss. Die Rede ist von THE DUSKFALL, die bislang noch nicht über den Status eines Insidertipps hinausgekommen sind. Was sich sicher bald ändern wird. Das hofft zumindest Gitarrist Mikael Sandorf.

„Source“ ist ein ungemein vielseitiges Album, das sich eben nicht bloß auf das Label „typischer, melodischer Death Metal aus Schweden“ reduzieren lässt. Klar, die Gates-Of-Ishtar-Wurzeln von Mikael Sandorf sind hier und da noch deutlich zu vernehmen, aber THE DUSKFALL schwingen auch gerne mal die Thrash-Keule oder spielen mit einigen rock´n´rolligen Versatzstücken der Marke Entombed/Motörhead herum. Und das Ganze haben sie auf „Source“ bei einer Spielzeit von knapp über einer halben Stunde direkt auf den Punkt gebracht. Auf der Platte ist nicht eine überflüssige Note enthalten - quasi das „Reign In Blood“ des Melodic-Death.

»Ich finde Platten, die ´ne ganze Stunde dauern, meistens ziemlich langweilig«, plaudert der Gitarrist munter drauflos. »In der Regel ist bei solchen Scheiben doch gerade mal die Hälfte wirklich spannend; der Rest ist Füllmaterial. Viele Plattenfirmen haben ja Klauseln in ihren Verträgen, die besagen, dass eine Band mindestens 40 Minuten Musik pro Album abliefern muss. Ich glaube, dass die Labels damit sicherstellen wollen, dass...

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