RH #202Interview

AMARAN

Hart, aber herzlich

AMARAN sind musikalisch gesehen Stockholms beste Göteborger, und ihr neues, zweites Album „Pristine In Bondage“ lässt keinen Zweifel daran, dass das Quintett um Sängerin Johanna DePierre den auf „A World Depraved“ eingeschlagenen Pfad an die Spitze des schwedischen Undergrounds auf keinen Fall verlassen will. Kurz vor einer ausgedehnten Europatour mit After Forever klingelte Bruder Cle bei Gitarrist Kari Kainulainen durch.

»Unser anderer Gitarrist Ronnie Backlund hat sich den Arm gebrochen«, schallt mir die Hiobsbotschaft aus dem Telefonhörer entgegen. Es scheint, als wären AMARAN in Sachen Tourpläne wirklich vom Pech verfolgt.

»Stimmt«, pflichtet Kari bei. »Tourneen mit Tristania sowie Amon Amarth und Borknagar haben sich zerschlagen. Im Endeffekt blieben uns ein paar Konzerte zu Hause und drei in Holland. Die waren dafür umso cooler!«

Nun endlich sollte es aber klappen. Zusammen mit After Forever, Dark Moor und Nightmare wollte man in der zweiten Januarhälfte Belgien, Frankreich und Spanien beackern. Danach sollte es mit Katatonia Anfang Februar noch für vier Gigs nach Finnland und zum großen Finale für zwei Shows nach Norwegen gehen. Und jetzt die Sache mit Ronnies Arm...

»Gott sei Dank ist Esa Orjatsalo von Dreamtale kurzfristig eingesprungen. In drei Tagen muss er den ganzen Set lernen. Aber das Wichtigste ist, dass wir endlich auf Tour gehen können.«

Einziger Wermutstropfen: Deutschland, Schweiz und Österreich bleiben ausgespart.

»Natürlich würden wir nur allzu...

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