RH #202Interview

RAUNCHY

Schwarze Weihnacht

Es dauerte fast eine Dekade, bis RAUNCHY endlich ihr erstes Album raushauten, aber seitdem starten die Dänen im Rekordtempo durch und schossen mit ihrem enorm starken Zweitwerk „Confusion Bay“ unlängst bis auf den vierten Platz unserer Richterskala. Gitarrist Lars Christensen zeigt sich über das gute Abschneiden natürlich hoch erfreut und kann kaum glauben, wie viel Lob seine Band gerade von allen Seiten erntet.

Dabei verlief die Karriere der Gruppe lange Zeit alles andere als viel versprechend. RAUNCHY starteten bereits 1992 als Trio mit Gitarrist Jesper Tilsted, Bassist Jesper Kvist sowie Schlagzeuger Morten Toft Hansen und spielten überwiegend Coversongs von Metallica, Slayer und diversen Bay-Area-Bands. Zwei Jahre später stießen Sänger Lars Vognstrup und der zweite Klampfer Lars Christensen dazu und brachten den Namen RAUNCHY mit. In den folgenden sechs Jahren kam das Quintett allerdings nicht über drei Demos und genauso viele Beiträge auf der „Extremity Rising“-Sampler-Reihe hinaus.

Erst im Jahr 2000 konnte die Band endlich den lang ersehnten Plattenvertrag bei einem Sublabel der Indie-Company Mighty Music ergattern und das Debüt „Velvet Noise“ einspielen. Das erschien 2001 in Dänemark und brachte RAUNCHY neben guten Kritiken auch Gigs mit Bands wie The Haunted, Withering Surface und Barcode ein. Zudem komplettierte Keyboarder Jeppe Christensen das Line-up. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Talentsucher von Nuclear Blast die Dänen bereits im Visier und nahmen sie 2002...

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