RH #202Interview

MONSTER MAGNET

Richtig schön beängstigend

Gebrochene Kniescheiben, gefeuerte Bandmitglieder, geldgeile Plattenfirmen, Terroranschläge und ein durchschnittliches Album sorgten dafür, dass es in den letzten Jahren recht ruhig um MONSTER MAGNET wurde. Doch ein furioser Auftritt auf dem letztjährigen Bizarre-Festival strafte alle Kritiker Lügen, die den Höhenflug der Space-Rocker für beendet erklärt hatten, und ließ für die Zukunft Großes erahnen.

„Monolithic Baby!“ nennt sich das neueste Werk von David Wyndorf und schließt nahtlos an den Klassiker „Powertrip“ an. Aber Moment mal, da war doch noch was? Ah ja, ein Album namens „God Says No“, an das sich die wenigsten auf Anhieb erinnern, die man in diesen Tagen auf MONSTER MAGNET anspricht.

Auch dem Bandleader ist dieses Album nicht gerade in bester Erinnerung geblieben. Trotz eines fünftägigen Interviewmarathons in verschiedenen Ländern und Städten mit zahllosen Interviewpartnern von Presse, Funk und Fernsehen präsentiert sich Mr. Wyndorf prächtig gelaunt und auskunftsfreudig in einem Kölner Hotelzimmer.

»Damals wollte ich ein reifes und warmes Album. Kleine Songs mit verschiedenen Beats und verschiedenen Stimmungen. Ich gab den Tontechnikern bei „God Says No“ mehr Einfluss, als ich es bis dahin gemacht hatte. Ich bin im Hotel geblieben und habe weiter an den Songs gebastelt. Als das Album fertig war, war es nicht das, was ich eigentlich erwartet hatte. Ich war zwar zufrieden, fühlte aber schon, dass es nicht so sehr meine Platte war wie die anderen davor. Außerdem...

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