RH #202Interview

LAST TRIBE

Girlies? Nein, danke!

Irgendwie kommen die Schweden LAST TRIBE nicht so recht aus dem Quark. Zwar erhielten ihre drei bisherigen Alben durchgehend positive Reviews, doch live mussten sich die Krieger um Gitarren-Hexer Magnus Karlsson trotzdem immer noch rar machen. Doch jetzt scheint Besserung in Sicht, denn inzwischen konnten die Stammeskrieger ein neues Booking-Management an Land ziehen.

Es wäre auch wirklich eine Schande, wenn einer so guten Band wie LAST TRIBE die Möglichkeit genommen würde, sich mal live zu präsentieren. Auch Magnus hält sich im Interview zumindest bezüglich der Qualitäten der Band nicht zurück.

»Ich kenne eigentlich fast keine Combo, die mit uns vergleichbar wäre. Erstens haben wir kaum die allseits beliebten, Metal-mäßigen Doublebass-Geschichten in den Songs, zweitens gehen unsere Arrangements mehr in Richtung des alten Queensryche-Stils. Und für eine Einordnung in die Progressiv-Sparte sind wir eigentlich viel zu straight.«

Schon kurz nach Veröffentlichung des Debütalbums „The Ritual“ im Sommer 2001 äußerte der ruhige Band-Kopf den frommen Wunsch nach einer Deutschland-Tour.

»Die Situation damals war wirklich schrecklich«, blickt Magnus zurück. »Von der Scheibe konnten wir nicht besonders viele Einheiten verkaufen, und wir hatten kein gutes Booking-Management am Start. Außerdem wollte generell niemand etwas für uns bezahlen«, lacht der studierte Gitarren-Lehrer. »Glücklicherweise haben aber eh alle Bandmitglieder andere Jobs. Deshalb fiel der Geld-Faktor nicht so sehr...

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