RH #201Interview

AKERCOCKE

Satan fliegt Lufthansa

Seit zwei Jahren werden die Londoner AKERCOCKE von der heimischen Presse gefeiert wie einst Iron Maiden für ihr Album „The Number Of The Beast“, was für weitgehend alle Metal-Medien außerhalb Englands nicht nachvollziehbar war. Doch mit dem dritten Album „Choronzon“ wird überdeutlich, dass es diese Band zu einer ganz großen Nummer im extremen Metal bringen wird.

Es ist völlig unverständlich, dass unsere Damen und Herren Soundchecker diese außergewöhnliche, innovative und unvergleichliche Scheibe in den Keller gepunktet haben. Zweifelsohne ein klarer Fall von Taubheit!

Um nicht missverstanden zu werden: Ich finde die ersten beiden Scheiben der Truppe - „Rape Of The Bastard Nazarene“ und „Goat Of Mendes“ - nach wie vor nicht sonderlich gelungen und gnadenlos überbewertet - trotz aller interessanten Songideen. Auf „Choronzon“ hingegen setzen die Engländer ihre noch so abstrusen Ideen und gewagten Einflüsse perfekt und mitreißend um. Spannung pur, diese Platte. Insofern nahm ich die Einladung der Band, sie vor Ort in London live zu begutachten, dankbar an.

 

Es ist nachmittags, 15 Uhr Ortszeit. Draußen herrscht Hektik und Verkehrskollaps. Drinnen, in einem kleinen, rustikalen Pub namens „Water Rats“, holzen sich AKERCOCKE durch einen 45-minütigen Set, den sie ausschließlich für enge Freunde, Labelmitarbeiter, Journalisten und eine Handvoll Stammgäste spielen. Und was für ein Konzert! Die Bandmitglieder tragen Anzughosen, blitzblank geputzte Schuhe, weiße Hemden und schwarze...

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