RH #201Interview

EQUINOX

Klassik im Blut

Pete Slate wird wohl auch eingefleischten Deathern kein Begriff sein. Trotzdem spielte der Mainman von EQUINOX in den Anfangstagen des Florida-Todesbleis eine nicht unbedeutende Nebenrolle.

Leider ist der Backkatalog von EQUINOX noch ziemlich übersichtlich, schlagen doch in zehn Jahren Bandgeschichte gerade mal zwei Alben zu Buche. Zwischen dem Erstling „Return To Mystery“ und dem aktuellen „Journey Into Oblivion“ lagen nicht weniger als sieben Jahre.

»Wir mussten aus einem unvorteilhaften Deal aussteigen, was sehr langwierig war. Die Suche nach einem neuen Vertrag dauerte natürlich auch eine gewisse Zeit. Dazu kamen Probleme mit unserem Drummer, der ins Gefängnis musste. Bevor er einsaß, spielten wir noch schnell „Journey Into Oblivion“ und ein paar Tribute-Songs im Morrisound ein. Danach saß ich vor einem Scherbenhaufen.«

Petes hartnäckiges Weitermachen hat sich aber gelohnt, denn „Journey Into Oblivion“ bedeutete einen wahren Quantensprung.

»Auf dem ersten Album sind alle unsere frühen Songwriting-Versuche vertreten. Die haben natürlich mächtig Staub angesetzt. „Journey...“ zeigt deutlich auf, wie stark wir uns weiterentwickelt haben. Die Soli sind viel besser geworden, und auch das Drumming ist intensiver. Insgesamt haben wir viel mehr Tempo gemacht. Die Keyboards sind sehr stark in den Hintergrund getreten.«

Neben den gewohnten Gitarrenschmankerln in der Art von Morbid Angels „Altars Of Madness“ findet man bei EQUINOX jetzt auch klassische Gitarrenarbeit.

»Ich bin...

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