RH #201Interview

STEVE MORSE

Unglaublich gute Ohren

Bei Deep Purple zu spielen, reicht STEVE MORSE offensichtlich nicht. Mit „Major Impacts II“ steht sein nächstes Solowerk vor der Veröffentlichung, und auch bei einem halb geheimen All-Star-Projekt hat er seine schnellen Finger im Spiel gehabt.

Das einleitende Lob, dass er tapfer und unermüdlich den ganzen Tag vor einem Konzert Interviews gibt, schwächt Steve ab: »Heute habe ich den Interviews nur beigewohnt und sie nicht gegeben. Das läuft meistens so ab. Die Journalisten kommen und fragen Ian Gillan nach den letzten 30 Jahren seines Lebens. Ich sitze dabei, höre zu und warte auf die zweite Frage. Die lautet meistens: „Könntet ihr meine gesamte Purple-Sammlung signieren?“«

Also ist Steve ziemlich froh, über seinen neuen Alleingang „Major Impacts II“ Auskunft geben zu können. Wieder hat er sich seine Idole vorgeknöpft und Instrumentals nach ihrer Art komponiert.

»Die Songs sind alle als persönliche Stilübungen geschrieben. Ich habe sie zuerst für mich fertig gemacht und dann erst an die beiden anderen Musiker weitergegeben. So gesehen ist es ein richtiges Soloalbum, weil sie keinen Input hatten. Nach der ersten „Major Impacts“-Scheibe wurde mir völlig freigestellt, was ich als nächstes mache. Deshalb entschied ich mich für „Split Decision“, das bekanntlich zur Hälfte akustisch war. Jetzt wünschte man sich von mir den zweiten Teil von „Major Impacts“. Die Idee dahinter war, meine Einflüsse aufzuzeigen. Beim ersten Teil habe ich die offensichtlichen Helden wie Page, Clapton...

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