RH #201Interview

POVERTY´S NO CRIME

Einfach mal die Sau rauslassen

Über die musikalische Klasse von POVERTY´S NO CRIME noch viele Worte zu verlieren, hieße, die berühmten Eulen nach Athen zu tragen oder unseren Chefgötz zum beinharten Nu-Metaller zu bekehren. Fakt ist, dass die Truppe spätestens seit ihrem Drittwerk „Slave To The Mind“ zur Crème de la crème der Progressiv-Zunft gehört. Ein Status, an dem sich auch nach der Veröffentlichung des aktuellen „The Chemical Chaos“-Werks nichts geändert hat.

Der norddeutsche Fünfer begeistert auch auf seinem fünften Album einmal mehr mit einem bunten Strauß erstklassiger, auf hohem spielerischem Niveau umgesetzter Melodien fernab von austauschbarer Massenware. Darunter Hammersongs wie ´Every Kind Of Life´, für die manch andere Band - egal, ob nun Prog-Rocker oder Melodic-Metaller - vermutlich töten würde.

Gerade wegen der im direkten Vergleich zu manchen Frickelkollegen eher leichtfüßig und scheinbar unkompliziert tönenden Musik stellt sich die Frage, was beim Komponieren vorrangig ist: der technische Aspekt, um das Mucker-Ego zu befriedigen? Oder doch eher eine gefällige Melodie und die Eingängigkeit des Songs?

»Schwer zu sagen«, kommt die Antwort von Sänger, Gitarrist und Hauptsongwriter Volker Walsemann eher zögerlich. »Wichtig ist eigentlich nur, dass wir uns als Band in einem Song wiederfinden können. Da ist es dann zweitrangig, ob ein Stück nun in eine technische Richtung geht oder auf einer Melodie basiert, die sozusagen nur instrumentalisiert wird. Wir gehen eigentlich immer...

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ASTRAL DOORS + OHRENFEINDT + POVERTY´S NO CRIME27.09.2018KölnBogen 2Tickets
 
 

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