RH #200Interview

DIMENSION ZERO

Die Angst im Nacken

Wenn eine Band ihre Platte „This Is Hell“ tauft, ist sie entweder größenwahnsinnig, mutig oder über die Auswirkungen ihrer Mucke bestens informiert. Für die Göteborger Melodic-Highspeed-Thrasher DIMENSION ZERO trifft sicherlich das Letzte zu. Die einst von Glenn Ljungström und Jesper Strömblad als In-Flames-Filiale gegründete Formation weiß ganz genau, dass „This Is Hell“ den unvorbereiteten Hörer mit der Wucht eines Vorschlaghammers trifft und im Vergleich zum tollen Debüt „Silent Night Fever“ noch brutaler und härter aus den Boxen kracht.

Schreihals Jocke Göthberg, Ex-Marduk-Fronter und Träger einer unkonventionellen Hikuvola-Frisur, fasst zunächst noch mal die Anfangstage von DIMENSION ZERO zusammen:

»Als wir die Band 1995 ins Leben riefen, vereinbarten wir, dass In Flames absolute Priorität besitzen und DIMENSION ZERO nur die zweite Geige spielen. Sämtliche Aktivitäten waren seinerzeit auf In Flames ausgerichtet, weshalb man in der Anfangszeit nicht viel von uns hörte.«

Klingt logisch, Herr Göthberg. Wann habt ihr bemerkt, dass DIMENSION ZERO mehr sind als nur ein Nebenschauplatz von In Flames?

»Wir mussten einfach den passenden Zeitpunkt abwarten, um die Band einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. 2001 war ein Wendepunkt in der Historie von DIMENSION ZERO. Zu dieser Zeit begannen wir, ernsthaft am Material für unser Debüt „Silent Night Fever“ zu arbeiten. DIMENSION ZERO und In Flames waren wie zwei Puzzleteile, die einfach nicht zusammenpassen wollten....

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