RH #200Interview

DEVINE DECAY

Ein bisschen Spaß muss sein

Sie kommen zwar aus Finnland, haben stilistisch aber kaum etwas mit den populären Metal-Bands aus dem Land der tausend Seen zu tun. Die Rede ist von DIVINE:DECAY, die soeben ihren zweiten Longplayer „Maximize The Misery“ veröffentlicht haben, der wirklich gnadenlos retro klingt.

Während ihr Debütwerk „Songs Of The Damned“ noch stark im klassischen Speed Metal der späten Achtziger verwurzelt war, orientieren sich DIVINE:DECAY auf ihrer neuen Scheibe eher am Bay-Area-Thrash im fortgeschrittenen Stadium. Sprich: Man fühlt sich ein ums andere Mal an Testament zu ihrer „Practice What You Preach“-Phase erinnert. Das ist zwar nicht besonders originell, aber dafür sehr gut gemacht, mit viel Herzblut gespielt und in der heutigen Musiklandschaft schon fast etwas Exotisches.

»Ich bin irgendwie noch von gestern besoffen«, eröffnet Drummer Pätkä das Gespräch. »Wir hatten eine Show im Tavastia-Club in Helsinki, in dem ich übrigens auch als Barkeeper arbeite. Da ging´s gut zur Sache!«

Schon kurz nach der Bandgründung im Jahre 1999 nahmen DIVINE:DECAY ein Demo auf, mit dem sie zu ihrer eigenen Überraschung sofort einen Plattendeal einheimsen konnten.

»Wir sind bei dem Demo noch nicht mit dem nötigen Ernst zur Sache gegangen und haben es eigentlich nur rumgeschickt, um mal ein paar Resonanzen zu bekommen. Umso erstaunter waren wir, als uns Osmose direkt einen Deal anboten - zumal wir stilistisch eigentlich gar nicht zu den anderen Bands passen, die dort unter Vertrag stehen. Ich sprach...

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