RH #200Interview

RANDALICA

Dreckig, speckig, wild & laut!

Sie waren die erste Boyband des Heavy Metal. Sie schossen aus dem Nichts in die Höhe, und die Szene jubelte. Ihre Karriere war eine einzigartige Achterbahnfahrt aus unglaublichen Erfolgen, spektakulären Skandalen und grausamen Katastrophen. Sie strahlten unheimlich hell, aber viel zu kurz. Rock Hard erzählt den Rest der Geschichte, der so noch nie zu lesen war...

RANDALICA! Ein Name wie Donnerhall in der Heavy-Metal-Familie der ausgehenden Neunziger des letzten Jahrhunderts! (Was, ist das schon so lange her?) Selten zuvor - und seither unerreicht - hat eine Band neben der Musik so viel Wert auf Attitüde, Skandale und theaterreife Auftritte auch außerhalb der Konzertbühnen gelegt.

»Das war nie geplant oder inszeniert,« erklärt Frontsau Sir Pommes. »Wir haben nur unser Ding gemacht, den ganzen Scheiß - und das plötzlich vor so vielen Leuten. Alle wollten was von uns, alle fanden uns auf einmal cool. Da steckten einige bei uns so tief drin, dass wir davon Sodbrennen bekamen.«

Wo RANDALICA drauf stand, kam auch RANDALICA raus. Und das bedeutete Sex, Drugs & Rock´n´Roll: hemmungslos, rücksichtslos, schonungslos. »Wir lebten jeden Tag, als sei es der letzte. Immer Vollgas. Wir haben mitgenommen, was wir kriegen konnten. Wir waren gierig rund um die Uhr«, beschreibt Axthacker Ömmes die Zeit.

Und ihre Art kam an, traf den Zeitgeist, dieses apokalyptische Lebensgefühl so kurz vor dem Jahr 2000: Sie waren die Darlings der Klatschpresse, beliebte Gäste in Talk-Shows und Serien-Helden...

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