RH #200Interview

WARUM SIND KONZERTE SO TEUER?

Eine Art Kannibalismus

 

Die Ticketpreise explodieren! Beim Rock Hard stapeln sich wütende Leserzuschriften über unverschämte Eintrittsforderungen von Acts wie Iron Maiden, Metallica und Manowar, aber auch Hinweise auf scheinbar fair kalkulierte Veranstaltungen wie die Tour von Evanescence. Wirklichen Durchblick hat inzwischen fast niemand mehr. Wir probieren, etwas Licht in das Wirrwarr zu bringen, und befragten zwei Veranstalter.

Ähnlich wie in der CD-Industrie gibt es auch im Veranstaltungs-Business verschiedene Level: den Mainstream und den Underground. Doch anders als bei der Misere um die Plattenverkäufe sehen hier alle Beteiligten die Schuldigen weitestgehend auf der gleichen Seite.

 

Der Berliner Dietmar Stork gehört mit seiner Company „More Noise Less Music“ zu den kleinsten deutschen lokalen Veranstaltern, arbeitet auf einem idealistischen Do-it-yourself-Level und verweist stolz darauf, dass die teuerste Show, die er je durchführte, an der Abendkasse schlappe 14 Euro kostete. Dietmar hat bislang u.a. Hot Water Music, At The Drive-In, Jello Biafra, Converge, Samiam, The Hidden Hand und Unsane in die Hauptstadt geholt.

»Mir ist die Preisentwicklung ein großes Rätsel. Bei meinen eigenen Veranstaltungen erkenne ich eine ganz normale Steigerung, aber keineswegs eine Entwicklung, die einer Eins-zu-eins-Umstellung seit der Euroeinführung gleichkommt. Das hätte alles nicht so in die Höhe gehen müssen. Die Reisekosten sind zum Beispiel gestiegen, aber gerechtfertigt sind...

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