RH #200Interview

RED AIM

Posen wie Möllemann

Nachdem sich am letzten Tonträger des Quintetts, „Flesh For Fantasy“, noch gehörig die Geister schieden, warteten die schrägen Stoner-Rocker von der Saar dieser Tage mit einem weit weniger kontroversen Album auf. Folge: ein respektabler zwölfter Rang im starken RH-Soundcheck, über den sich nicht nur die Plattenfirma, sondern auch RED AIM-Gitarrero Benny alias B.B. Foxworth freut.

Benny, warum muss ich diesmal mit dir als Interviewpartner vorlieb nehmen? Beim letzten Mal hatte ich noch euren Sänger Dr. Don Rogers an der Strippe.

»Weil der Doc ein fauler Hund ist. Nein, keine Ahnung. Es hat sich halt so ergeben.«

Dann richte ihm bitte aus, dass es mir Leid tut, dass ich in meinem Interview etwas von einer „vorgebundenen“ Altersvorsorge geschrieben habe. Don meinte natürlich „fondsgebunden“.

»Ich erinnere mich. Der hat dir doch die Story vom Vermögensberater aufgetischt, oder? Dabei arbeitet er eigentlich überhaupt nix. Deshalb gibt er sich wahlweise als Vermögensberater oder Gynäkologe aus.«

Ich bin ihm also auf den Leim gegangen.

»Ich schätze schon. Im Moment ist er nämlich arbeitslos.«

Kann es sein, dass der Kerl nicht mehr alle Latten im Zaun hat?

»Je nachdem, auf welchem Fuß du ihn gerade erwischst. Wenn ich mich recht entsinne, hat er dir damals ein superernstes Interview gegeben.«

Apropos ernst: Eure neue Scheibe „Niagara“ klingt deutlich ernster und viel weniger schrill als der Vorgänger, mit dem ihr doch stark polarisiert habt.

»Das war ja auch Sinn und Zweck...

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