RH #199Interview

STATIC-X

Die Retter der Welt

Obwohl STATIC-X auf ihrem dritten Album „Shadow Zone“ die bewährten Presslufthammer-Beats und Speed-Metal-Riffs zu Gunsten eines melodiöseren Songwritings zurückgefahren haben, ist bei dem US-Quartett von Ruhe und Beschaulichkeit nichts zu spüren. Chef-Psycho Wayne Static kleistert sich nach wie vor mit Begeisterung die Haare hoch, rettet als Comic-Figur die Welt oder gibt Ratschläge für die nächste Metallica-Scheibe.

»Ich habe im letzten Jahr den großartigsten Moment meiner Karriere erlebt. Wir spielten in Mexiko City vor 60.000 Zuschauern im Vorprogramm von Linkin Park und legten die verrückteste Show seit Gründung der Band hin. An diesem Abend habe ich mich wirklich wie ein richtiger Rockstar gefühlt. Ansonsten hatten wir in der letzten Zeit nur wenige Gigs. Meistens haben wir an „Shadow Zone“ gearbeitet. Ich fand diesen Albumtitel sehr passend, weil ich das Gefühl hatte, dass wir uns während des Songwritings in einer Art Schattenzone zwischen Scheinwerferlicht und Dunkelheit befanden«, blickt Wayne auf das letzte Jahr zurück.

Nach dem platindekorierten Debüt „Wisconsin Death Trip“ und dem harten Überschall-Bomber „Machine“ schlagen STATIC-X mit „Shadow Zone“ in vielerlei Hinsicht neue Wege ein. Gründungsmitglied Ken Jay verließ die Band und wurde während der Studioaufnahmen kurzfristig durch A-Perfect-Circle-Drummer Josh Freese ersetzt. Josh Abraham (Staind, Limp Bizkit) löste Ulrich Wild ab, der die ersten beiden Platten des Vierers produzierte, und drückte der Scheibe...

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