RH #199Interview

ILL NINO

Soundcheck im Beichtstuhl

Geld und Erfolg bedeuten ILL NINO auch nach dem umjubelten Debüt „Revolution Revolución“ nicht viel. Wesentlich wichtiger sind den Latino-Metallern ihre Fans, für die sie sogar mit gebrochenen Knochen auf die Bühne steigen würden, um ihnen ihre schlimmsten Sünden zu beichten. Bei so viel Leidenschaft wundert es nicht, dass Neuzugang Ahrue Luster nach den ersten gemeinsamen Proben nie wieder von der Seite des multikulturellen Gespanns wich, sondern direkt bei der zweiten Platte „Confession“ mit anpackte.

»Wir wollen nicht zu den Eintagsfliegen im Musikbusiness gehören, die nach einer Platte fallen gelassen werden. Deswegen ist uns „Confession“ unglaublich wichtig«, macht Cristian Machado klar.

Der ILL NINO-Frontmann sitzt entspannt auf einer Hotelcouch und blickt auf den Entstehungsprozess des zweiten Albums seiner Gruppe zurück. Im Sommer verzog sich das Sextett mit Producer Bob Marlette (Alice Cooper, Rob Halfords Two) in New Jersey ins Studio und nahm 25 neue Songs auf, von denen es 13 auf den „Revolution Revolución“-Nachfolger schafften.

»Hinter dem Titel „Confession“ (deutsch: Beichte – d.Verf.) steckt eine tiefe Bedeutung. Es geht um Religion, Aberglaube und auch ein wenig um Sarkasmus. Normalerweise beichtet man seine Sünden in der Kirche einem Priester. Meiner Meinung nach ist das nicht der richtige Weg, mit belastenden Dingen umzugehen. Besser wäre es, zu den Menschen zu gehen, denen man Unrecht getan hat, und mit ihnen über das Geschehene zu reden. Auf diesem...

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