RH #199Interview

OJO ROJO

Warten im Regen

Eine Heavy-Metal-Hochburg wie Hamburg war Berlin noch nie. Dafür kann man die Straßen der Hauptstadt mit talentierten Punk- und Stoner-Rock-Combos förmlich zupflastern. Ein gutes Beispiel für diese These: OJO ROJO (spanisch für „rotes Auge“), die auf ihrem Einstand „Tunes From The Wayout“ Einflüsse aus beiden Genres verarbeiten und dabei einen glänzenden Eindruck hinterlassen.

»Eine Zeit lang hatten wir es ziemlich schwer, weil wir den Punkrockern zu metallisch und den Stoner-Leuten zu punkig waren. In der Regel bezeichnet man uns als Stoner-Rock-Band, obwohl das nicht wirklich passt«, beklagt Gitarrist Olli Wong, der mit seinen bisweilen arg rot unterlaufenen Glotzbällchen unfreiwillig als Namenspatron der Kapelle fungierte, das Schubladendenken der Leute.

»Für einen Deal hat es gottlob trotzdem gereicht. Allerdings stehen wir nicht bei einem Major- oder einem arrivierten Indie-Label, sondern bei Swell Creek, einer kleinen, aber feinen Plattenfirma aus Hannover, unter Vertrag. Ursprünglich war die Platte für das ehemalige Label von Smoke Blow, Laut/Loudsprecher, geplant. Leider hat das aus Geldgründen nicht geklappt. Daraufhin haben wir uns bemüht, eine größere Plattenfirma zu finden und sind dann letztlich bei EastWest ziemlich weit gekommen. Zumindest fanden da viele Gespräche statt, wobei ich nicht weiß, wie viel davon Blabla war. Schlussendlich hat es leider nicht geklappt, weshalb wir ´ne Weile ziemlich im Regen standen, weil wir nicht wussten, was wir machen sollten....

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