RH #199Interview

KORN

Spieglein, Spieglein an der Wand...

Selbst vor KORN, den mächtigen Vorreitern einer Bewegung, die noch heute echten True-Metallern Schweißperlen auf die Stirn treibt, macht der Abwärtstrend der Nu-Metal-Welle nicht halt. „Untouchables“ konnte die hohen Verkaufserwartungen nicht erfüllen und zwang das US-Quintett zum Umdenken. Das kreative Notprogramm von Sänger Jonathan Davis klingt ungewöhnlich: Cannibal Corpse hören, jagen und auf Inspirationsreise gehen.

Trotz eines Mega-Budgets und drei Jahren Produktionszeit blieb „Untouchables“, das im letzten Jahr veröffentlichte, fünfte Studioalbum von KORN hinter den Verkaufszahlen der Vorgänger zurück. Für den mäßigen Erfolg machte man u.a. die sterile Hochglanzproduktion von Michael Beinhorn, die fehlende Live-Tauglichkeit der Stücke sowie das Auftauchen der Songs im Netz mehrere Wochen vor dem offiziellen Release verantwortlich. Mit dem selbst produzierten Nachfolger „Take A Look In The Mirror“, der am 24. November erscheint, kehren die fünf Jungs aus Bakersfield nun zurück zu ihren Wurzeln. Das Album überrascht mit kompromisslos harten Grooves, einem rauen, schnörkellosen Sound und brutal-rohen Screams.

 

Es ist 17 Uhr, und KORN-Frontmann Jonathan Davis verdrückt gierig das Frühstück, das ihm in einer Berliner Nobelherberge aufgetischt wurde.

„Take A Look In The Mirror“ ist, wie angekündigt, ausgesprochen heavy geworden und erinnert soundmäßig an eure ersten Alben. Was ist der Grund für diesen Richtungswechsel?

Jonathan (schmatzend): »Ich beschäftige mich schon...

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